Auch Hühner haben natürliche Feinde

Okt 24, 2019

Wir lieben Hühnereier, weil sie gesund und lecker sind. Die Natur lebt aber grundsätzlich nach dem Prinzip des “fressen und gefressen werden”. Dies gilt natürlich auch für Hühner. Für Fuchs, Marder, Habicht und Sperber stellen Hühner einen ganz besonderen Leckerbissen dar. Hat ein Habicht erst einmal einen Hühnerstall mit freilaufenden Hühnern entdeckt, meldet er sich gern als regelmässiger Besucher an, der sich dann selbst ein Huhn auf die Speisekarte setzt. Auch für Fuchs und der Marder – beide überwiegend nachtaktiv – ist ein Huhn ein wahrer leckerbissen. Dringt zum Beispiel ein Marder nachts in einen Hühnerstall ein können die Auswirkungen verheerend sein. Der Marder gerät dann schnell einen eine Rausch und tötet Hühner solange sie flattern, dabei fallen schnell mal mehrer dutzend Hühner dem Marder zum Opfer. Fuchs und Marder kann man in der Regel gut begegnen indem der Ausgang des Stalls mit einer Hühnerklappe versehen wird, die Nachts geschlossen wird. So kann sichergestellt werden, dass kein Fuchs oder Marder in den Stall eindringen kann.

Vor dem Habicht kann man die Hühner schützen indem man das Freilaufgehege mit einem Netz versieht, so dass der Habicht nicht eindringen kann. Dies ist allerdings nicht immer möglich. Insbesondere Hühnermobile können i.d.R. nur mit einem Zaun umgeben werden. Hier wird dann durch einen bedachten Unterstand und möglichst viele Sträucher versucht den Hühner Schutz zu geben. Vollständig kann dadurch allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass ab und zu ein Huhn dem Habicht zum Opfer fällt.

Als wirksam hat sich herausgestellt, zusätzlich zu den Hühner Ziegen im Gehege zu halten, die warnen die Hühner dann rechtzeitig vor dem Habicht und beschützen die Hühner zusätzlich. Erste Erfahrungen damit sollen gezeigt haben, dass dadurch die Hühnerverluste deutlich reduziert werden konnten.

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